Samstag, 17. November 2012
Eine letzte Mahnung (Fortsetzung)
Mit wieviel Eifer seid ihr Menschen dabei, wenn es sich um weltliche Dinge handelt, wenn ihr Geld verdienen oder irgendein weltliches Ansehen ernten wollt! Sehet allein nur die Sportler heutzutage an: Welche Mühen und Entbehrungen sind sie bereit, auf sich zu nehmen, ja sogar ihre Gesundheit setzen sie auf’s Spiel, nur um irgendwelche Ehren, Titel und Medaillen zu gewinnen, von denen in wenigen Jahren keiner mehr spricht!
Wieviele Entsagungen und Anstrengungen nimmt jemand auf sich, um „Karriere“ zu machen, nur um am Ende seines Lebens in komfortablen „Seniorenheimen“ nichts weiter mehr zu haben als ein paar Erinnerungen an seine „Glanzzeiten“. Dabei gleichen diese Heime, die man heute nicht einmal mehr „Altenheime“ nennen darf, als sei das Alter etwas, dessen man sich schämen müsse, viel eher schon Leichenhallen als Heimen für Lebende!

Merket ihr Menschen denn gar nicht, was aus euch geworden ist? Nichts anderes als hohle, nur scheinbelebte Puppen, die sich aufreiben im Streben um das Materielle – sei es Geld, Ansehen oder anderes -, um am Ende ihres Lebens dahinzudämmern ins (vermeintliche) Nichts!
Wie seid ihr doch bemitleidens- und beklagenswert!

Aber wehe, es wollte euch jemand aus eurem Schlafe aufwecken, der käme gar übel bei euch damit an. Ja, für die Welt seid ihr überaus gern bereit, alles auf euch zu nehmen, sei es noch so hart, aber wenn Ich von euch verlange, die Welt hintenanzustellen und euch mit allen Kräften Mir und der Verwirklichung Meiner Lehre zu widmen, dann ist euch das viel zu schwer und ihr sträubt euch mit Händen und Füßen dagegen!
Und dabei behauptet ihr auch noch, daß ihr doch an Gott glauben würdet! Ihr tut fein säuberlich stets nur das, was euch selbst als gut und richtig für euch erscheint, ohne euch nur im Geringsten darum zu bekümmern, was Ich dazu zu sagen hätte, und meinet allen Ernstes dann, ihr würdet die Aufgaben verrichten, die Gott euch gegeben habe und seiet an dem Platz, dahin euch Gott gestellt habe!