Freitag, 9. August 2013
Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 11.

Darum solltet ihr die Planung und Lenkung der Weltgeschäfte nur ruhig Mir überlassen und euch nicht ständig einbilden, ihr wäret so weise und gut wie der liebe Gott höchstpersönlich. Ihr könnt ja nicht einmal mit Gewißheit bestimmen, wie am nächsten Tag das Wetter sein wird; ja, ihr könnt noch nicht einmal vorhersagen, welche Gedanken ihr in der nächsten Stunde hegen werdet; und da bildet ihr euch aber tatsächlich ein zu wissen, was gut und richtig für alle Menschen wäre?! Oder wollt ihr Mir vielleicht noch vorschreiben, wie Ich die Menschen zu behandeln hätte?!

Oh, der barsten Torheit und des größten Hochmutes!
So muß denn wirklich einmal eure Überheblichkeit und Selbstüberschätzung durch sich selbst im wahrsten Sinne des Wortes "zu Staub" werden, damit ihr es erkennt, daß Ich nicht einer eurer lächerlichen Weltpopänze bin!

Ich bin Jesus Jehova Zebaoth, der alleinige, allmächtige Gott, und wer will es wagen, Mir Mein Tun vorzuschreiben und Rechenschaft von Mir zu verlangen?

Darüber denket einmal ein wenig nach, und ihr werdet es nicht nötig haben, in das Geschrei einzustimmen:"Wie kann Gott das zulassen?"
Wohl bin Ich die Liebe Selbst und will allen Menschen ein liebevoller Vater sein. Aber dennoch bin und bleibe Ich zugleich Gott, und sowohl als Gott wie auch als Vater fordere Ich neben Liebe gleichfalls einen gewissen Respekt! Denn die wahre Liebe setzt stets eine gewisse Hochachtung voraus, das solltet ihr nicht außerachtlassen.
Und wer nur ein bißchen Hochachtung und Liebe Mir als seinem himmlischen Vater gegenüber empfindet, der weiß, daß alles, was Ich tue oder zulasse, stets nur dem Heil aller Meiner Menschenkinder dient, auch wenn er selbst den Grund Meines Tuns nicht erkennen kann!
Wer Mich wahrhaft liebt, der wird auch in der kommenden Zeit mit den furchtbaren Ereignissen nicht verzweifeln oder mit Mir zu hadern anfangen, sondern er wird vertrauensvoll zu Mir aufblicken und voller Ergebung sein Geschick in Meine Hände legen; denn er weiß sich bei Mir in bester Hut.
Und so werden alle Plagen ihm nichts anhaben können, da er durch seine kindlich-vertrauende Liebe zu Mir sich selbst den größten und sichersten Schutz bereitet.

All jene Plagen werden ja nur zugelassen, um die Menschheit aus ihrem Welttaumel zu erretten, der sie sonst in kürzester Zeit vollständig vernichten würde, und zwar nicht nur leiblich, sondern vor allem geistig-seelisch! Und aus diesem Tode gäbe es so leicht keine Auferstehung mehr!