Mittwoch, 21. August 2013
Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 13:

Allerdings werden auch die Naturgesetze dadurch so manche Veränderung erfahren; sind sie doch abgestimmt auf die normale, gleichmäßig kreisende Drehung der Erde um ihre Achse. So hängt z.B. insbesondere das Gesetz der Schwerkraft in seiner Wirkungsweise von der normalen Erdrotation ab. Daß sich hier also nicht unbeträchtliche Änderungen ergeben werden, wenn sich die Bewegung der Erde verändert, dürfte wohl klar sein, Solange jedoch überhaupt noch eine Rotation stattfindet, wenn sich auch die Achse, um welche die Erde sich dreht, gewaltig verlagert, so lange wird das Gesetz der Schwerkraft schon noch seine Geltung haben.
Ebenso ist es mit fast allen anderen Naturgesetzen der Fall. Sie sind gleichfalls auf die normale Bewegung der Erde angewiesen, um im gewohnten Maße "funktionieren" zu können, zumal da auch noch eines ins andere greift.

Und das ist wieder ein gewaltiger Stein des Anstoßes oder Prüfstein für euch Menschen, die ihr euch für so unabhängig haltet, für so ganz und gar nicht angewiesen auf das Walten eines allmächtig sein sollenden Gottes!
Wie viele Menschen denken nicht bei sich: "'Wozu brauchen wir denn so einen albernen Gottglauben? Wir haben selbst doch genügend Verstand, unsere Angelegenheiten selbst regeln zu können. Außerdem gibt es all die vielen Naturgesetze, die man nur gut ausnützen zu können verstehen muß, damit ist doch schon alles geregelt!"
Sie alle halten den Glauben an einen Gott für völlig überflüssig, ihr "Gott" ist die Vernunft, die Intelligenz, die Wissenschaft und Techologie.
Nun gut, so sollen sie denn zusehen, was sie mit ihren "Göttern" anfangen können, wenn sich sogar die Naturgesetze verändern oder gar teilweise umkehren in ihrer Wirkung!

Durch diese Ereignisse werden die Menschen allgemein einsehen müssen, daß die Entstehung der
Erde mit all ihren darauf lebenden Wesen keineswegs das Werk des "Zufalls" oder, genauer gesagt, des "Urknalls" war. Sie werden einsehen müssen, daß das so sorgfältig aufeinander abgestimmte Wirken der Naturgesetze, ihr bis ins Einzelne gehendes Voneinander-Abhängen, ja, daß der gesamte so wundersam eingerichtete Mechanismus der Erde nur das weise Werk eines unendlich liebevollen und allmächtigen Schöpfers sein kann. Uns sie werden einsehen müssen, daß dieser Schöpfer alles nach Seiner unendlich weisen und guten Ordnung eingerichtet hat, in welcher alle Dinge ihren guten Verlauf nehmen, während beim Zuwiderhandeln gegen diese Ordnung alles wahrlich "aus der Bahn gerät"!

Doch wie oft schon ließ Ich die Menschen vor dem Übertreten Meiner Ordnung warnen, immer wieder verwies Ich sie auf den einzigen wahrhaft segenbringenden und lebensvollen Weg! Allein, noch stets predigte Ich tauben Ohren, und darum geht es nun nach eurem eigenen alten Sprichwort: "Wer nicht hören will, muß fühlen!"

Und bevor Ich nun wieder auf den Pluto zurückkomme und auf seine Rolle in dem ganzen Geschehen, gebe Ich euch noch etwas zu bedenken:
Sehet, Ich habe eingangs gesagt, daß jene oberste Schicht um die Erde aus reinsten Luftgeistern besteht, deren Aufgabe eben der Schutz alles irdischen Lebens vor gefährlichen Strahlen ist, sowie das Bewirken der Erdrotation um die Erdachse und so weiter.
Jene Luftgeister aber sind zumeist Seelen ehemals auf der Erde lebender Menschen, die in ihrer geistigen Entwicklung schon recht weit fortgeschritten sind und von jener noch zu einem winzigen Restchen an der Materie haftenden Entwicklungsstufe den Schritt in die höchsten Himmel des Geisterreiches tun sollen!