Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 14:
Sie haben sich mit vieler Mühe aus der Welt gelöst, haben ihr Streben auf die Vereinigung mit Gott ausgerichtet und sind so Stufe um Stufe emporgestiegen, nicht nur im geistigen Sinne, sondern auch im materiellen. Dort oben nun genießen sie schon eine große Seligkeit, haben auch Kontakt mit reinen Himmelsgeistern, leben also selbst in eSiner Art Himmel, bzw. in der Vorstufe zum wahren Reich Gottes. Um dieses aber erlangen zu können, müssen sie ihre ihnen bestimmten Aufgaben an dem ihnen zugewiesenen Ort im rechten Sinne erfüllen. Gerade das aber geht jetzt nicht mehr! Könnt ihr euch vielleicht vorstellen, was das für jene Geister oder Seelen bedeuten muß? Sie leben in einer geistigen Welt, die dem Paradiese ähnelt, sie haben das Ziel der geistigen Vollendung vor Augen, und dann werden sie aus diesem Paradiese vertrieben! Aber nicht so, wie einst Adam und Eva vertrieben wurden, weil sie vor Gott sündigten. Nein, jene Geister werden durch ihre eigenen Kinder vertrieben! Gerade die, denen sie im Laufe ihrer fortschreitenden Entwicklung Segen über Segen durch Meine Gnade herabsandten, denen sie durch Meine Kraft Hilfe und Schutz vielfältigster Art geben durften, gerade diese sind es, die ihnen nun den Übergang in das wahre Himmelreich mit all den Seligkeiten aus Meiner Liebe verwehren!
Was meint ihr wohl, was da in jenen Geistern vorgehen mag? Oh nein, es ist nicht Zorn oder Haß, was sie fühlen,m dazu sind sie schon viel zu geläutert. Aber ein unvorstellbares Leid, einen unsäglichen Kummer empfinden sie, und wahrlich, die Flut ihrer Tränen allein würde genügen, die ganze Erde Hunderte von Metern hoch zu überschwemmen! Dennoch werdet ihr keinen einzigen Fluch von ihren Lippen hören, selbst in diesem ihrem Leid vermögen sie noch echtes Mitgefühl zu empfinden für euch noch auf der Erde Lebende und für die, die schon den schweren Gang durch die Materie, nochmals auf der Erde oder in anderen Planeten, angetreten haben.
Gerade diese „Vertreibung aus dem Paradiese“ aber, durch die jene Geister so viel, wenn nicht gar alles,, verloren zu haben meinen, wird für sie zum „Himmelsschlüssel“. Ihr großes Leid streift ihnen die letzten Reste der Materie ab und vergeistigt sie vollkommen. Und so haben sie sich, ohne es selbst recht zu merken, schon gänzlich Meine Liebe zueigen gemacht und sich mit Mir vereinigt. Damit jedoch sind sie bereits Bürger des obersten Himmels geworden, in den sie dann nach Ablegen ihres „luftigen“ Kleides alsobald aufgenommen werden.
Sehet, so wende Ich stets alles zum Guten und nutze selbst das Böseste so, daß letztendlich nur Gutes daraus erwächst! Alle noch so finsteren Pläne des Bösen werden von Mir immer ins Gegenteil verkehrt, mag es euch kurzdenkenden Menschen auch nur allzu oft nicht so erscheinen!
verasotera am 23. August 13
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