Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 29:
So wie es aber z.B. auf der Erde schon immer Methoden gab, die Verwesung zu verzögern oder sogar ganz zu verhindern, so gibt es auf dem Pluto ebenfalls eine solche Methode, die aber natürlich von anderer Art ist. Was auf der Erde nicht so ganz in Meiner Ordnung ist, bis auf wenige Ausnahmen, das ist auf dem Pluto gerade so von Mir aus vorgesehen, ansonsten jene Geister auch nicht die Kraft besäßen, den toten Körper “verschwinden” zu lassen.
Sehet, auf der Erde ist das Verhindern der Verwesung gerade von menschlichen Leichnamen, wie z.B. Das “Mumifizieren”, fast stets motiviert von einer Angst vor dem Tode. Der Gedanke zu zerfallen, zu Staub zu vergehen, von den Würmern gefressen zu werden, hatte und hat für viele Menschen etwas Schreckliches. Sie können sich nicht damit abfinden, daß nichts von ihnen übrig bleiben soll. Diese Angst rührt aus der Verweltlichung der Seele her, die eben schon zu sehr mit dem Fleisch verwachsen ist und darum von einer Verwesung dieses von ihr so geliebten Fleisches natürlich nichts wissen möchte.
In früherer Zeit war zwar die Verweltlichung der Seelen noch nicht so fortgeschritten wie heute, aber eine gewisse Furcht vor der Vergänglichkeit des (materiellen) Lebens war doch meist gegeben. Hinzu kam dann ein Glaube an eine körperliche Auferstehung, für welche der Körper eben vollständig erhalten werden sollte.
Dieser Glaube war ein Überbleibsel aus frühester Zeit, denn den alten Weisen war sehr wohl bekannt, daß der Mensch nicht im Grabe bleiben müsse, sondern wahrhaft auferstehen könne. Sie wußten allerdings noch sehr gut, daß mit dieser Auferstehung keine leibliche gemeint war, sondern die Auferstehung derr Seele zu einem rein geistigen Leben. Aber wie es immer geht, so geschah es auch mit jenem richtigen Verständnis geistiger Art: es wurde stets mehr vermaterialisiert, bis sich mit der Zeit ein vollkommener Aberglaube entwickelt hatte.
verasotera am 01. Dezember 13
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