Dienstag, 20. November 2012
Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 4)
Schon als Ich einst vor fast 2000 Jahren Fleisch annahm auf dieser Erde, da waren die Menschen so tief in die Materie versunken, daß es größter Zeichen und Wunder bedurfte, um nur in Einigen das Licht zu erwecken.
Aber heute, wie sieht es heute aus? Geld, Geld, Geld, das ist heutzutage der Gott, nach dem strebt alles und dem dient ein jeder! Jawohl, ein jeder, denn wer sieht nicht das Geld als die Lebensnotwendigkeit an? Welcher Mensch wäre denn heutzutage bereit, alles, was ihm zu eigen ist, Mir zuliebe aufzugeben und einzig auf Mich zu vertrauen? Wie schnell heißt es da: „Aber wovon sollen wir denn leben? Man muß doch irgendwie Geld verdienen, um essen zu können, ein Dach über dem Kopf zu haben…!“
Ich aber sage euch, da schaut nicht der kleinste Glaube an einen Gott heraus, so ihr solche Sorgen hegt! Hättet ihr wahrhaft den Gottglauben, den ihr euch immer beilegt, so wüßtet ihr, daß dem allmächtigen Gott doch wohl nichts unmöglich sein kann und daß Er allezeit für Seine Kinder sorgen kann!
Hängen nicht alle Welten in der Unendlichkeit, hängt nicht ein jegliches Leben auf eurer Erde nur von Mir ab? Lasse Ich nicht alles, die Pflanzen wie auch die Tiere, auf das Prächtigste gedeihen?
Vermag Ich aber riesige Welten zu erhalten, wieso sollte Ich denn dann nicht auch euch Menschen erhalten können, sogar gänzlich ohne Geld?

Prüfet anhand dieser Worte euren Gottglauben, versuchet nur, ob ihr euch das in Wirklichkeit vorstellen könnt, und ihr werdet sehr schnell die größten Zweifel in euch auftauchen sehen!



Montag, 19. November 2012
Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 3)
Soweit Ich Mich jedoch recht erinnere, habe Ich euch gerade das Gegenteil gelehrt: Ihr solltet euch in der Selbstverleugnung üben, indem ihr auf die Erfüllung aller materiellen Wünsche verzichten lernt; ihr solltet euch desgleichen in allen Begierden und Leidenschaften beherrschen lernen und keiner nachgeben, damit ihr ein Meister über euch selbst würdet, und ihr solltet euch keinerlei irdische Schätze sammeln, welcher Art auch immer, sondern allein nur nach dem Reiche Gottes streben und die Sorge um euer leibliches Wohl gänzlich eurem Vater im Himmel überlassen!
Desweiteren sollet ihr vor allem und stets den Vorteil und die Freude eurer Mitmenschen im Auge haben, euch selbst dagegen erst ganz zuletzt bedenken und aus Liebe zu allen euren Mitmenschen lieber auf alles verzichten – auch auf das allerbeste Recht nach dem (weltlichen) Gesetz - , als irgendwo einen Vorteil über einen anderen Menschen erringen zu wollen!

Sehet, so habe Ich Meine Lehre gestellt, aber nicht so, wie ihr die Dinge heute handhabt. Oder sollte vielleicht Mein Gedächtnis über Meine eigenen Worte im Laufe der Jahrhunderte sich soweit getrübt, haben, daß Ich Mich Meiner eigenen Lehre nicht mehr richtig zu erinnern vermöchte?
Ich glaube, das könnt ihr selbst nicht im Ernste annehmen.



Sonntag, 18. November 2012
Eine letzte Mahnung (Fortsetzung)
Ihr scheinheiligen Toren! Ihr seid noch stets die gleichen Pharisäer, vor denen Ich schon zu meinen irdischen Lebzeiten gewarnt habe. Was wißt denn ihr von Meinem Willen und Meinen Plänen, da ihr euch doch niemals auch nur im Geringsten dafür interessiert habt!
Es ist wohl sehr leicht, stets dem eigenen Willen und den eigenen Wünschen zu folgen und dabei zu behaupten, das sei doch Gottes Wille; aber sehet zu, daß ihr euch dabei nicht gewaltig verrechnet!

Wo und wann habe Ich denn gelehrt, man solle hingehen, alle materiellen Wünsche nach Möglichkeit zu verwirklichen suchen, stets alle Neigungen befriedigen – soweit sie nicht gar zu sehr gegen das Gesetz verstoßen -, soviel Geld als möglich zu verdienen, auf daß man viel „auf der hohen Kante“ habe, und immer schön den eigenen Vorteil im Auge zu haben, damit man ja nicht zu kurz käme?!

So ihr Mir eine derartige Lehre aus der Heiligen Schrift vorweisen könnt, so will Ich euch gern zugestehen, daß ihr nur nach Meinem Willen gehandelt habt.