Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 10)
Ihr Menschen könnt viele Sünden anhäufen, die euch aber alle erlassen werden, so ihr euch von ihnen abkehret und euch ernsthaften Herzens zu Mir wendet und nach Meiner Lehre zu leben euch bestrebt.
Ich aber durfte Mir in Meinem ganzen Leben von Anbeginn an nicht eine einzige Sünde zuschulden kommen lassen, sonst wäre alles umsonst gewesen! Könnt ihr begreifen, was das bedeutet haben mag für Mich, Der Ich in Meiner Seele doch (nur) ein Mensch war so wie ihr?
All diese Mühen habe Ich auf Mich genommen, euch den Weg zu bereiten und euch zu zeigen, wie ihr zurück zu Gott, zu Mir, eurem Schöpfer und Vater, finden könnt, und dieses große Opfer, das Ich euch gebracht habe, wollt ihr für Nichts ansehen?
Was versteht ihr denn überhaupt davon, was es heißen mag, daß der allmächtige, überheilige, unendliche Gott, Dem nicht einmal der reinste Engelsgeist sich nahen konnte, daß dieser Gott Sich auf eure schmutzige Erde in diese elende kleine Menschengestalt hinabbegeben hat, um euch, Seinen Geschöpfen(!) gleich und ihnen ein schaubarer und hörbarer Gott und vor allem Vater zu werden!
Vor der Größe dieses Meines Opfers erschaudern die größten Engelsgeister, und ihr? Ihr meinet, das habe nur für die Menschen der damaligen Zeit seine Bewandtnis gehabt, und scheuet unter den fadenscheinigsten Vorwänden davor zurück, das nachzumachen in allem Ernste, was Ich euch – als Mit-Mensch wohlgemerkt! – vorgelebt habe! Denket ihr wirklich, Ich hätte für nichts und wieder nichts gleich euch menschliche Natur angenommen und für nichts und wieder nichts Mich in der Demut und Selbstverleugnung geübt (Ich, Gott, Dem doch alles untertänig sein muß und Dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden zusteht!), um euch Meine Lehre auch in der Tat vorzuleben?!
Ein derart beschränktes Denken habt ihr ja nicht einmal bei euren eigenen Plänen, wie könnt ihr denn Gott ein solch kurzsichtiges und zeitlich begrenztes Handeln beilegen?
verasotera am 30. November 12
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Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 9)
Wolltet ihr Mir einwenden, Ich sei schließlich Gott gewesen, für Den ja nichts unmöglich sei und Der ja die Allmacht besitze, da sage Ich euch, daß ihr euch hierin gewaltig irret. Es ist dies wohl in der Hauptsache ein Fehler der Kirchen, die durch ihre Dreieinigkeitslehre Meine angenommene Menschlichkeit gar nicht recht würdigen. Ja, Ich war wohl Gott, aber nur dem Geiste nach, Meine Seele (und Mein Körper) waren rein menschlich, genauso wie es auch bei euch ist. Ihr habt ebenfalls eine Seele und in dieser Seele einen göttlichen Geist, nur ist dieser Geist aus Gott, aber nicht Gott Selbst und Höchstpersönlich. Da Ich also eine durchaus menschliche Seele hatte, ebenso wie ihr, so hatte Ich auch mit allen menschlichen Gedanken, Wünschen, Leidenschaften und Begierden zu kämpfen. Ich mußte all dieses überwinden lernen, um Meine Seele mit dem in ihr wohnenden Gottgeist zu einen. Das wiederum bedeutete unzählige Kämpfe und unsägliche Mühen und Leiden, denn Ich durfte in Mir keinen einzigen Wunsch hochkommen lassen, der nicht mit Meiner Aufgabe und Meinem göttlichen Geiste im Einklang stand.
Stellt euch nur vor, was das heißen mag: Alle eigenen menschlichen Wünsche in sich hinabzukämpfen, sich bis ins letzte Atom seines Wesens unter den göttlichen Willen zu beugen, oft gegen die Einreden des Verstandes, der ja auch bei Mir zur Genüge ausgebildet war!
verasotera am 29. November 12
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Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 8)
Und kommet Mir nicht mit der Entschuldigung die Lehre im Neuen Testament sei heutigentags unausführbar und generell viel zu schwer zu befolgen. Ich halte euch dagegen, daß diese Meine Lehre sehr wohl von einem jeden Menschen nachzuvollziehen und in die Tat umzusetzen ist! Warum wohl hätte Ich sie denn sonst gegeben? Nur, damit sich einige Menschen der damaligen Zeit danach richten sollten, für den Rest des Bestehens dieser Erde aber niemand mehr sich daran halten solle? Dafür hätte sich Meine irdische Niederkunft wohl wirklich nicht gelohnt! Habe Ich, als der allmächtige Gott Selbst, also als der größte und höchste Geist überhaupt, diesen Weg beschritten, einen Weg der größten Demut und Selbstverleugnung, habe Ich Mich schließlich sogar ans Kreuz schlagen lassen, um Meine irdische Mission zu besiegeln und die Wahrheit Meiner Lehre durch Meine Auferstehung zu beweisen, so wird es doch wohl für euch, Meine Geschöpfe, die ihr dem Geiste nach viel beschränkter seid als Ich, euer Gott und Schöpfer, ebenfalls im Bereich des Möglichen liegen, denselben Weg zu gehen, den Ich euch vorangegangen bin!
Gerade das war auch ein Grund für Meine Menschwerdung: Eben allen Meinen Geschöpfen zu beweisen, daß Ich nichts Unmögliches von ihnen verlange, ja, daß Ich sogar bereit bin, ihnen in allem voranzugehen. Wie also möget ihr Meine Lehre nicht für euch gelten lassen?
verasotera am 28. November 12
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