Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 14)
Wie anders sieht es dagegen heute bei euch aus! Von einem Glauben an Gott ist fast kaum mehr eine Spur zu finden, wie Ich euch schon gesagt habe, also handelt es sich bei euch auch nicht darum, euch (einfach) einen anderen Begriff von Mir zu geben. Das, was früher eine falsche, aber doch immerhin noch vorhandene Vorstellung von Mir war, das ist bei euch nunmehr zu – bestenfalls – äußerst nebulösen Begriffen geworden!
Ja, selbst diejenigen, die noch so einigermaßen an Mich glauben und den Willen (zu einem gewissen Grade) haben, nach Meiner Lehre zu leben, selbst diejenigen halten sich an äußerlichen Dingen fest, suchen Mich nur in Äußerlichkeiten und glauben, durch solche Äußerlichkeiten Mich gefunden zu haben.
Daß Ich aber allein nur auf dem Weg der Liebe im Innern eines jeden Menschen zu finden bin und Mich einzig nur im Herzen des Menschen zu erkennen gebe, das wissen oder beachten sie nicht. Zu diesen Äußerlichkeiten zählen nicht nur Gottesdienste jeglicher Art und heruntergeplapperte Gebete (ja, jedes mit dem Munde hergesagte Gebet ist vor Mir eine reine Äußerlichkeit, da Ich einzig nur auf das Herz sehe!), auch Meditationen, Einweihungsübungen, Tagungen über Mein Wort und dessen Auslegung, Evangelisationsveranstaltungen und ähnliches sind zum Beispiel lauter solche Äußerlichkeiten! Auf dem Wege bin ich durchaus nicht zu finden! Ein Jeder sehe in sein eigen Herz und erforsche dessen Grund, bekämpfe alle dort hausenden Leidenschaften und Wünsche, richte all sein Denken und Streben einzig nur auf das Geistige, indem er gleichsam zu Meinem geistigen Spiegelbild zu werden sich bemühe, und übe die gleiche Liebe, die Ich gelehrt und gelebt habe. Dann hat er den Weg gefunden und wird, so er auf diesem Wege verbleibt und trotz aller Anfechtungen und Versuchungen stets auf Mich baut, Mir allein vertraut und alles auf der Welt Mir zu opfern bereit ist, letztlich auch Mich Selbst finden und in alle Ewigkeit nicht mehr verlieren!
Da Ich jedoch weiß, wie schwach ihr geworden seid, so schwach, daß ihr euch aus eigener Kraft nicht mehr zu erheben vermögt, so will Ich euch abermals helfen aus Meiner erbarmenden Liebe! Wieder werde Ich euch eure Sünden abnehmen und sie Selbst für euch tragen, auf daß ihr erstarken könnet in eurer Seele und wieder fähig werdet, Meinen Geist in euch aufzunehmen.
verasotera am 05. Dezember 12
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Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 12)
Durch diese Gebote der Liebe, die Ich Selbst ja in der Tat euch vorgelebt habe, sollte euch Menschen der Weg erleichtert werden und erläutert werden. Denn bis dahin bestand der Gottglaube der Menschheit darin, daß sie allein Gottes Weisheit und Gerechtigkeit anbeteten, allein diesen Eigenschaften glaubten sie gerecht werden zu müssen – und waren damit von vornherein zum Scheitern verurteilt. Denn Gottes Weisheit ist unendlich und unnahbar, kein geschaffenes Wesen kann sich Mir in der Weisheit nahen. Meine Gerechtigkeit aber, die Meine Heiligkeit beinhaltet, ist für sich so gestellt, daß nichts, was nur mit der kleinsten Sünde behaftet ist, vor ihr bestehen kann, aus meiner Gerechtigkeit gebührt jedem Sünder der ewige Tod.
Also war es den Menschen gar nicht möglich, sich auf dem Wege der Weisheit und Gerechtigkeit Gott zu nähern, daher sie sich denn auch – die Hoffnungslosigkeit ihrer Bemühungen einsehend – nur immer tiefer in die Sünden verstrickten. Aus diesem Grunde mußte Ich den Menschen Selbst zeigen, daß Gott, zwar schon weise und gerecht seiend, vor allem aber – in Seinem innersten Wesenskern – die Liebe ist, und daß allein in dieser und durch diese Liebe Er von den Menschen zu erfassen ist. So gab Ich ihnen den Schlüssel zum Verständnis der zehn Gebote und wie sie in Wahrheit zu befolgen sind, nämlich durch die beiden Liebe-Gebote. So auch kam Ich als Heiland zu den Menschen, um ihnen durch Meine ihnen entgegengebrachte Liebe den wahren Gott zu zeigen: Den liebevollen Vater, Der sich nicht scheut, auch zu den Sündern und Verlorenen zu gehen, um sie alle zum rechten Glauben zurückzubringen!
Sehet, das war Meine Mission hier auf euerer Erde. Daher mußte Ich Mich als Mensch dermaßen selbstverleugnen, um mit dem erweckten Gottesgeist in Mir euch wie ein Bruder den wahren Weg zum Vater zeigen zu können.
Durch Meine Demut, Selbstverleugnung und große Liebe zu allen Geschöpfen (in Meiner menschlichen Seele) wurde aber nur erreicht, daß Ich euch eben das Licht neu bringen konnte, zum Wegweiser wurde. Es war noch nicht erreicht, daß die Menschen auch selbst zum Licht gelangen konnten. Denn ihre Seelen waren so verfinstert durch ihre Sünden, daß Mein göttliches Licht gar nicht durch sie hindurchdringen konnte, um sie zu erleuchten und ihren eigenen Geist zu erwecken. Also mußte Ich, Gott und euer Mitmensch zugleich, noch mehr tun: Ich mußte euch euere Sünden abnehmen, um euere Seelen damit frei und für Mein Licht aufnahmebereit zu machen. Das aber konnte nicht so geschehen, daß Ich einfach die Sünden vertilgte, denn Meine göttliche Heiligkeit und Gerechtigkeit ist unbestechlich, sie läßt es nicht zu, daß eine Sünde einfach „verschwindet“. Die Sünden müssen vielmehr abgebüßt werden durch ein Leben nach Meinen eigenen göttlichen Geboten in der wahren Liebe. Wie aber sollte das den Menschen möglich sein, da sie den Weg dazu ja gerade erst von Mir gezeigt bekommen hatten und ihn ob ihrer großen Sündennacht aber noch gar nicht zu gehen vermochten? Also nahm Ich Selbst all ihre Sünden auf Mich, um in eigener Person, gleichsam stellvertretend, diese Sünden abzubüßen. Da es aber – nach Meiner Gerechtigkeit – auch todeswürdige Sünden waren, so mußte Ich den Opfertod sterben, für euch, Meine Menschenkinder, um den Fluch euerer Sünden von dem Angesichte Meiner Heiligkeit abzuwaschen mit Meinem eigenen Blute!
So bin Ich als euer Mitmensch, als euer Bruder euch zum Erlöser geworden durch Meine übergroße Liebe und habe euch damit auch für euch selbst den Weg eröffnet zurück zu eurem Vater, eurem Gott, der Ich Selbst bin.
verasotera am 02. Dezember 12
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Eine letzte Mahnung (Fortsetzung 11)
Meinet ihr nun vielleicht, Ich hätte euch eben durch Mein Opfer erlöst und euch mit Meinem Blute das ewige Leben „erkauft“, so sage Ich, das ist zwar in gewissem Sinn schon richtig, aber so einfach, wie ihr euch die Sache macht, ist sie nun doch nicht. Denn dann könntet ihr euch ja wahrhaftig im Lehnstuhl bequem zurücklehnen und bräuchtet nichts mehr selbst für eure Seligkeit zu tun, da Ich euch ja bereits schon diese Seligkeit durch Meinen Opfertod gleichsam garantiert hätte.
Es fragt sich dabei nur wieder, wofür Ich denn dann Meine Lehre gegeben habe? Habt ihr bereits die Seligkeit geschenkt bekommen, wozu müßt ihr dann noch eine solche Lehre erhalten, derzufolge ihr die Seligkeit ja erst euch erringen sollt?
Die Menschen hatten sich im Laufe der Jahrhunderte innerlich so weit von Mir entfernt, daß es keinem von ihnen allen mehr möglich war, aus sich selbst heraus den Weg zurück zu Mir zu finden, geschweige denn, ihn den anderen Menschen zeigen zu können.
Voller Sünden waren die Menschen, unfähig, sich selbst aus diesen Sünden befreien zu können. Die
10 Gebote, die Ich ihnen einst gab, wurden nur noch formelhaft befolgt, es gab jede Menge „Ausnahmevorschriften“ hierzu, die Menschheit schien hoffnungslos in ihrem Sündengestrüpp verwirrt, in ihrer selbst hervorgerufenen Finsternis sich verlaufen zu haben, ohne Aussicht auf Rettung, auf irgendein Licht, das ihnen erneut den Weg aus ihrer Finsternis zeigen könnte.
Da erbarmte Ich Mich der von Mir geschaffenen Menschenkinder und wurde selbst ein Mensch wie sie, um durch Mein eigenes Leben ihnen den Weg zu eröffnen, zum Wegweiser zu werden.
Dadurch, daß Ich von Anfang an ein jedes Gebot bis auf’s Letzte erfüllte, alle Meine menschlichen Wünsche in Mir abtötete, um nur dem geoffenbarten Gotteswillen zu leben, entzündete Ich gleichsam in Mir als Mensch das Licht aus Gott neu.
Durch Meine absolute Sündenlosigkeit konnte der göttliche Geist in Mir sich Bahn brechen und verschmelzen mit Meinem menschlichen Teil, Meiner Seele. Daher denn konnte Ich zum Wegweiser werden für die verirrte Menschheit, indem Ich Mein Licht, Meinen Mir gleichsam wiedererworbenen Gottesgeist aus Mir herausleuchten und in Meiner Lehre Gestalt annehmen ließ.
Um es den Menschen noch deutlicher vor Augen zu führen, was sie zu tun hatten, auch in sich das Licht neu zu entzünden, lebte Ich ihnen jeden einzelnen Schritt vor und führte ihn aus erklärenderweise durch die Lehre, alles bisher von Gott Gebotene in die zwei Liebe-Gebote zusammenfassend:
„Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!“
verasotera am 01. Dezember 12
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