Samstag, 5. Oktober 2013
Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 21:

Wer sich nicht von der Materie lösen will innerlich, der kann also nicht Meinen Gnadenweg gehen, sondern muß den viel längeren und mühevolleren Weg gehen, der aller Materie von Meiner Ordnung vorgezeichnet ist. Natürlich zielt auch diese Ordnung auf eine letztendliche Vergeistigung alles Materiellen ab, die Mittel aber, mit denen sie das erreicht, sind gänzlich andere und brauchen viel längere Zeit zur Erreichung des Ziels.
Und vor allem die Gefühle, die die Seelen beherrschen, sind bei den beiden Wegen natürlich jeweils völlig unterschiedliche! Die beglückenden Empfindungen von Verbundenheit mit dem göttlichen Vater, von Seiner Nähe und Liebe kann nur eine Seele verspüren, die sich Mir auf dem Weg derru Gnade nähert; denn allein auf diesem Wege bin Ich als Vater zu finden. Auf dem Wege der Ordnung jedoch wird eine jede Seele Mich nur als Gott fühlen können.

Aus diesem Grunde denn haben die Pluto-Menschen Mich so lange Zeit nur als Gott kennengelernt, aber nicht als Vater. Ist doch der Weg durch die Planeten auch ein Teil Meiner Ordnung.
Auf dem Pluto aber, mit fortschreitender geistiger Entwicklung, lernen sie nun zum ersten Male, was es heißt, Gott als Vater lieben zu können und zu dürfen. Und zum ersten Male verspüren sie etwas von den Wonnen, die in dieser Liebe liegen.
Allerdings tauchen solche Gefühle erst nach einer gewissen, auf dem Pluto verbrachten Zeit auf, was eben mit der notwendigerweise vorangehenden geistigen Entwicklung zusammenhängt.

Zuerst werden die Pluto-Bewohner überhaupt einmal mit dem Gedanken vertraut gemacht, daß Gott ihnen ein Vater sein will und sein kann, wenn sie Ihn in der rechen Weise lieben und Seine Gebote halten. „Bezugspunkt“ ist da zunächst der Oberpriester. In ihm finden die Pluto-Bewohner ein Abbild der erbarmenden väterlichen Liebe und Weisheit Gottes. Haben sie es gelernt, den Oberpriester in ihren Herzen mit einer kindlichen, vertrauenden Liebe zu erfassen und aus Liebe zu ihm seinen Ratschlägen und sanften Geboten zu folgen, so ist eine ähnliche Hinwendung zu Gott leicht zu erreichen.
Es mag euch etwas verwunderlich erscheinen, daß es solcher „Umwege“ bedarf, die Pluto-Bewohner zu einer kindlichen Gottesliebe zu bringen. Allein, ihr dürft nicht vergessen, woher die meisten Pluto-Menschen ihrer Seele nach gekommen sind, und was der Anlaß für die Fleischwerdung auf dem Pluto war!



Samstag, 21. September 2013
Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 20:


Wird also unter anderem auch durch den Pluto bewirkt, daß sich das Schwergewicht allmählich immer mehr ins Geistige verlagert und die Materie dabei immer stärker zurückgedrängt wird, so kann diese Umkehrung ihrer Lebensgrundlage für die verweltlichten Menschen ja nicht anders als schmerzlich und bedrückend sein.
Im Geistigen jedoch bedeutet dies gerade etwas sehr Gutes, den Seelen Segenbringendes! Die seelische Entwicklung der Geschöpfe aber ist das Einzige, worauf es ankommt, und vor Mir ist das einzig Wichtige nur das seelische, nicht aber das körperliche Heil der Menschen wie auch aller anderen Geschöpfe.

So ist also der Pluto eigentlich ein großer Heilsbringer und Segenspender, obwohl er sich, äußerlich betrachtet, nur zu oft als Träger des Unheils darstellt.
Hinsichtlich der Wirkungen des Pluto wie der anderen Planeten eures Systems könnt ihr euch noch merken, daß die Planeten eine umso stärkere allgemeine Wirkung auf gerade das Erdenleben haben, je weiter entfernt sie von der Erde sind. Und ihre Wirkung ist umso intensiver allein nur auf das Geistige gerichtet, je weiter entfernt der Planet von der Sonne steht. Die Sonne selbst nimmt dabei eine gewisse Sonderstellung ein, da sie als Ausgangspunkt alles planetarischen Lebens und als Erhalterin dieses Lebens in der bisherigen Entwicklung hauptsächlich Auswirkungen auf das äußere Leben hat, und dies zumeist gerade auch im Einzelnen. Es wird aber die Zeit kommen, wo die Sonne ebenfalls fast nur noch rein geistige Auswirkungen hat, die sich dann am deutlichsten im großen Allgemeingeschehen zeigen werden. Das gehört dann zu der Aufgabe der Sonne als dem Endpunkt, dem Sammlungsort des planetarischen Lebens, der Aufnahme alles materiellen Lebens in ihren Kern zur neuen Ausgeburt als rein geistiges Leben.

Sehet, in all diesen Beziehungen der Planeten zueinander, besonders aber zur Erde, in der einmaligen Stellung der Sonne und der außergewöhnlichen Bedeutung des Pluto liegen tiefe Entsprechungen im Geistigen verborgen, große Geheimnisse aus Meinem ewigen Schöpfungs- und Erlösungsplane!
Wer mit aller Herzensliebe Mein Wesen erfaßt, Welches die Liebe Selbst ist, der wird durch Meinen Geist in all diese wundersamen Geheimnisse eingeführt werden. Wie wird sich dann seine Liebe zu Mir steigern, wenn er das wahre Ausmaß Meiner ureigenen ewigen Liebe mehr und mehr zu erahnen beginnt! Das wiederum wird Meine größte Freude und Wonne sein, wenn Meine Kindlein so nach und nach immer besser begreifen werden, was alles Ich aus Liebe zu ihnen tat und noch tun werde, und wenn sie darob eine wahre Seligkeit und große Liebessehnsucht nach Mir empfinden werden!

Gerade diese Gefühle nun beginnen die Seelen der Pluto-Leute in sich wahrzunehmen, was für sie tatsächlich sehr neue und ungewohnte Gefühle sind!
Es ist ja so, daß praktisch alle Seelen von Pluto-Menschen bis dahin den Weg der göttlichen Ordnung gegangen sind. Die Seelen der „eingeborenen“ oder eigentlichen Pluto-Menschen sowieso, da sie aus den Naturreichen des Pluto bis zur Menschenform aufgestiegen sind. Die anderen, schon im Fleische gewesenen Seelen aber auch; denn der Weg durch die Materie ist grundsätzlich stets der Weg der Ordnung. Der Weg der göttlichen Gnade ist zwar ebenfalls ein Weg in der Materie, aber dennoch nicht ein Weg durch die Materie, sondern gerade heraus aus ihr!



Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 19:

Jener besondere Gottgeist aber wird nun in dieser letzten Zeit, die auch die entscheidende Zeit des Pluto ist, auf besonderen Wegen entbunden und in die Herzen der Menschen gelegt gleich einem Samenkorn.
Die geistigen Ausstrahlungen des Pluto unterstützen dabei diesen Geist, in seinem Werden wie auch in seiner Aufgabe. Die anderen Planeten eures Sonnensystems nebst manchen Sonnen haben ebenfalls nicht unbeträchtliche Auswirkungen auf das besondere Wirken Meines Geistes. Dennoch hat der Pluto den Hauptanteil daran. Ihr dürft nicht meinen, bloß weil er weiter entfernt ist von der Erde als die anderen, müßte auch seine Wirkung entsprechend schwächer sein. Aber unterschätzet ihn nicht! Ich sage euch, daß es außer eurer Sonne (noch) keinen anderen Himmelskörper gibt, der einen derartig weitreichenden, bedeutungsvollen und – allgemein gesehen – mit geistiger Kraft erfüllten Wirkungsraum hat wie gerade der Pluto!

Und so sind die Einflüsse vom Pluto sozusagen der letzte auslösende Faktor für die völlige Umwälzung auf der Erde, die ja schon begonnen hat. Schaut ihr euch die Meinung der herkömmlichen Astrologie z.B. an, so werdet ihr dort ähnliche Aussagen finden. Die Astrologen haben einen gehörigen „Respekt“ vor den Wirkungen des Pluto, und das nicht zu Unrecht! Allerdings schätzen sie dieses Wirken viel zu gering ein in Bezug auf das Geistige, weil sie davon nämlich überhaupt nicht die Ahnung haben, wie sie selbst es von sich aber glauben. So sehen sie fast stets nur ungeheure, sehr schwerwiegende Wirkungen des Pluto für das äußere Leben des Menschen, die sie noch dazu meist eher negativ deuten.
In Wirklichkeit verhält es sich ganz anders und sogar umgekehrt! In allererster Linie wirkt der Pluto auf das geistige Leben ein, erst daraus folgend dann auch auf das materielle. Seine ganze geistige Kraft ist hauptsächlich darauf gerichtet, das innere, geistig-seelische Leben umzuformen; übrigens nicht nur auf der Erde, sondern auf allen anderen Planeten eures Systems. Erst dort, wo das geistige Leben diesen Einflüssen folgt, oder wo auch eine Einwirkung auf die Materie, das äußere Leben direkt notwendig ist zur Gestaltung des inneren Lebens, nur dort werdet ihr deutliche Auswirkungen des Pluto auch auf die äußerlichen Lebensumstände feststellen können.
Da all diese Einflüsse des Pluto jedoch in der Hauptsache auf eine allgemeine geistige Umgestaltung gerichtet sind, machen sie sich im Leben einzelner Menschen viel seltener deutlich bemerkbar als bei dem großen Gesamtgeschehen auf der Erde. Die Pluto-Wirkungen beim Einzelnen sind meist eher Folgeerscheinungen der Wirkungen auf die Allgemeinheit. Lediglich bei Menschen, die für die Allgemeinheit eine wichtige Rolle spielen, vor allem natürlich hinsichtlich geistiger Abläufe, zeigen sich oft auch ganz direkte Pluto-Einflüsse.
Aber in jedem Fall haben sie immer nur den Zweck, die menschlichen Seelen im Geistigen reifer zu machen und eben, die gesamte Materie ins Geistige aufzulösen. Daß das nicht immer ohne vordergründig negative Folgen für die Menschen abgehen kann, ist insofern – leider – selbstverständlich, weil die Menschen insgesamt viel zu materialistisch sind und ihren ganzen Lebenssinn, ihre Lebensfreude in der Materie sehen, bzw. daraus ziehen. Das Geistige läuft da höchstens noch so nebenbei mit, statt die Hauptsache und der eigentliche Lebenssinn und -grund zu sein.



Dienstag, 10. September 2013
Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 18:

Sie, die Menschen, mußten vielmehr diesen Himmelsgeist in sich erwecken und zur lebendigsten Tätigkeit bringen, was aber nur durch ein Leben und ernsthaftes Handeln nach Meinem gelehrten Worte möglich war. Viele taten so am Anfang und erweckten in sich den Geist alles Lebens. Heute aber vermag es fast niemand mehr, weil die Seelen zu sehr in der Materie und allen Sünden daraus verfangen sind. Und in der Zeit der großen Heimsuchung aller auf Erden lebenden Menschen vermag es schon erst recht keiner mehr, noch jenen Geist in sich zu beleben, denn die Angst, das Entsetzen wären viel zu groß, um sich noch um die Befolgung Meiner Lehre bekümmern zu können. Ohne eine wahre und aufrichtige Liebe zu Gott aber kann Mein Geistfunken in den Menschenherzen nicht erwachen, und die Menschen wären somit hoffnungslos dem Untergang geweiht.

Der Geist jedoch, der jetzt, in dieser letzten, läuternsollenden Zeit über die Menschenseelen ausgegossen wird, dieser Geist wirkt aus sich selbst heraus!
Das heißt, er kann an und in den Seelen arbeiten, sie für das Geistige und Göttlich-Wahre empfänglicher machen, auch ohne daß die Menschen ihn zuvor erst durch eigene angestrengte Tätigkeit erwecken müssen. Dieser Geist macht sozusagen die ganze Materie „leichter“ oder durchlässiger für das göttliche Licht. Er bewirkt, daß die Menschen überhaupt wieder fähig werden, die Wahrheit aus Gott erkennen und annehmen zu können.

Durch diesen Geist rühre Ich also die Herzen der Menschen ganz direkt an, er lebt in ihnen in voller Kraft und Stärke. Sowie sich ein Mensch mit diesem Geiste verbindet, so erfüllt selbiger ihn schon alsogleich mit aller Gnade aus Mir. Es ist damit folglich anders als mit dem anfänglich gegebenen Geiste. Jener anfänglich Gegebene wuchs ja erst allmählich mit fortschreitender geistiger Entwicklung des Menschen, bis er dann den Menschen schließlich wieder ganz mit Mir verband und ihm die gesamte Kraft Meines Willens schenkte.
Der Geist, der euch Menschen jetzt gesandt wird, braucht aber nicht erst durch lange Übung zum Wachsen gebracht zu werden, er ist vielmehr in einem Augenblick mit aller Kraft und Macht aus Mir da!

Aber, und nun kommt das eigentlich ganz selbstverständliche „Aber“: Natürlich müssen die Menschen sich diesen neuen Geist aus Mir auch wieder aneignen durch ein entsprechendes Tun!
Denn immer gilt ja das Gesetz des freien Willens, auch in der großen Läuterungszeit!
Der Geist wird sich den Menschen auf vielerlei Weise bemerkbar machen, immer aber so, daß er die Menschen auf Gott hinweist. Folgen sie dann diesen Hinweisen und Regungen, so werden sie auch schon gleich die Fülle Meines Geistes in sich zu spüren bekommen. Natürlich wird es nicht so leicht sein, dem Zug zu Gott zu folgen, allzu Vieles in und außer dem Menschen will ja in die entgegengesetzte Richtung, so ganz besonders auch in der Zeit des völligen Zusammenbruchs auf der Erde. Wer aber dann dennoch, trotz aller Gegenreden seines Verstandes, trotz seiner noch zu großen Welt- und Selbstliebe, trotz aller Angst, Willen aufbringt, sich dem Wehen des Gottesgeistes hinzugeben, der ist schon gerettet!
Wer aber, selbst wenn die äußere und innere Not am größten ist, dem deutlich spürbaren und erkennbaren Zug zu Gott hin nicht folgen will, nun, der wird dann eben ein Opfer seiner unverbesserlichen Weltliebe werden müssen! Wer selbst bei diesem alleräußersten Hilfsmittel von Mir aus sich nicht von der Welt innerlich abwenden will – trotz des sicheren Untergangs vor Augen -, dem ist dann wahrlich nicht mehr zu raten noch zu helfen!