Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 28:
Im übrigen sind auch jene auf den verschiedenen Planeten wieder inkarnierten Seelen ja noch viel zu materiell, eine Umwandlung ihres Körpers in rein geistige Bestandteile wäre völlig undenkbar für sie. Ja, müßten sie nicht nach einer gewissen Zeit leiblich sterben, so würden sie nur gar zu gern für alle Zeiten in ihrem Körper bleiben. Wenn sie es auch lernen, die Materie nicht mehr so über alles zu lieben, so bleibt aber die Liebe zu sich selbst bis zuletzt erhalten in übergroßem Maße, und der materielle Körper ist ihr Symbol für diese Selbstliebe, gleichsam ihre feste Burg, ihr vertrautestes und geliebtestes materielles Besitztum. Sie lernen ja gerade erst später, vorwiegend auf dem Pluto, auch diese letzte Bastion zu opfern für geistige Werte, mit denen sie bis dahin gar nichts anzufangen wußten.
Daher können sie auf all diesen anderen Planeten noch nicht den Willen aufbringen, die ganze Materie ihres Körpers aufzulösen, geschweige denn, daß sie dafür die innere geistige Kraft hätten.
So ist es den eigentlichen Planetenbewohnern aus Meiner Ordnung heraus nicht möglich, ihren Körper selbst ins Reingeistige zu verwandeln, den auf den Planeten wieder inkarnierten Erdbewohnern ist es dagegen einerseits mangelnder Reife nicht möglich und andererseits nicht, weil sie natürlich als nunmehrige Planetenbewohner der auf den jeweiligen Planeten herrschenden Ordnung unterliegen.
Der Pluto aber bildet unter euren Planeten auch in diesem Punkt wieder eine Ausnahme. Ein jeder Pluto-Bewohner hat in sich die Fähigkeit, seinen Körper selbst ins Geistige umzuwandeln, allerdings dauert es bei jedem unterschiedlich lange, bis er diese Fähigkeit voll entwickelt hat und ausüben kann. Es wird also nicht etwa ein jeder Körper gleich nach dem Verschwinden im “Meer der Tränen” in seine geistigen Bestandteile aufgelöst. Das Verschwinden von der Oberfläche des Meeres, also, daß die am Ufer Stehenden den Leichnam von einem Augenblick zum anderen nicht mehr sehen können, rührt nämlich nicht von der Umwandlung des Körpers her, sondern ist das Werk bereits fortgeschrittenerer Pluto-Geister, die durch ihre geistige Kraft den Körper an einen besonderen Ort schaffen. Würde der Leichnam allzu lange auf der Oberfläche des Planeten verbleiben, so würde dann auch hier eine Verwesung stattfinden, wie z.B. bei den toten Tieren oder abgestorbenen Pflanzen.
Denn der Verwesungsprozeß ist ja immer in der natürlichen Ordnung enthalten, muß es des Gedeihens alles Lebens wegen auch sein, und existiert von daher auf dem Pluto ebenso wie auf allen anderen Planeten.
verasotera am 24. November 13
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Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 27:
Ihr werdet euch vielleicht fragen, wieso denn auf den anderen Planeten, von dere Erde abgesehen, der materielle Körper nicht ebenso verwandelt werden muß, wieso es dort eine normale Verwesung gibt, wo doch die Seelen auch schon eine Lösung von der Materie lernen und erfahren sollen?
Ja, so einfach ist das mit der Umwandlung der Materie eben nicht. Der Sinn der Umwandlung ist ja gerade der, daß die Seele dies aus ihrem eigenen Willen heraus vermag und daß sie genügend geistige Kraft entwickeln kann, um ihren entsprechenden Willen in die Tat umzusetzen.
Auf der Erde ist so etwas nur der Fall, wenn eine Seele sich vollkommen mit ihrem göttlichen Geist geeint hat und in wahrer Liebe zu Mir regelrecht "brennt". Daher hat es eine derartige augenblickliche Vergeistigung des gesamten materiellen Körpers nur sehr selten gegeben, wie es von Henoch, Elias, Meiner Leibesmutter Maria und noch wenigen anderen überliefert ist.
Auf den anderen Planeten (eures Sonnensystems) kann das deswegen fast nie geschehen, weil den dortigen Menschen eine Vereinigung ihrer Seele mit dem göttlichen Geistfunken nicht möglich ist. Auch dabei gilt ja wieder nur der eine Weg, den Ich Selbst gelehrt habe. Im übrigen ist ihnen zumeist jene wahre Gottesliebe fremd, die doch die unerläßliche Voraussetzung für eine völlige Vergeistigung ist. Wohl wird ihnen seit Meiner Erdenzeit jene Liebe auch verkündet und gepredigt, aber zur Erreichung ihrer höchsten Form und Vollendung sind andere Bedingungen erforderlich, als sie auf jenen Planeten zu finden sind.
Das hängt gleichfalls wieder damit zusammen, daß nur auf der Erde die Möglichkeit zur Erreichung der wahren Gotteskindschaft besteht. Das wiederum hängt mit dem freien Willen zusammen, den in diesem Ausmaße nur die Menschen der Erde haben; das heißt, nur sie besitzen die Gott gleiche völlige Freiheit in ihrem Wollen. Die Menschen der anderen Planeten dagegen sind fast ausnahmslos in dieser Freiheit eingeschränkt, jeweils nach der Bestimmung des Planeten in unterschiedlichem Maße. Ohne die absolute Willensfreiheit jedoch ist eine Gottähnlichkeit nicht zu erreichen, und ohne diese gibt es für die Seele nicht die Möglichkeit, sich und ihren Körper vollkommen zu vergeistigen, diesen also ins Geistige aufzulösen.
verasotera am 17. November 13
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Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 26:
Die Seelen der Pluto-Menschen würden sich daher sehr schwer tun mit dem Vorwärtskommen im großen Jenseits. Sehet, sie haben zwar den wichtigsten und grundsätzlichen Schritt getan – was Ich schon erläutert habe – und ihre Liebe von der Welt abgezogen, aber unter welchen Bedingungen und Hilfestellungen ist das geschehen!
Würden sie nun, nach dem Abfall ihres Fleisches in das „normale“ Geisterreich gelangen, so wäre ihnen damit ganz und gar nicht geholfen. Wohl haben sie schon eine gewisse Liebe zu Mir als zu ihrem himmlischen Vater entwickelt, aber diese Liebe ist noch sehr schwach und muß noch mächtig geübt werden, bis sie die Seele sozusagen „trägt“. Vorerst sind jene Pluto-Seelen vergleichbar mit kleinen Kindern, die gerade anfangen, laufen zu lernen. Es hat ja fast ihr ganzes Pluto-Leben gedauert, bis sie sich einigermaßen aus ihrer alten Welt- und Eigenliebe lösen konnten, so ist ihnen also das Leben in der Gottesliebe, das rein geistige Leben noch sehr fremd und ungewohnt.
Im Geisterreich aber muß ja eine jede Seele selbst in sich die für das Fortschreiten nötigen Mittel finden und benutzen, was Ich ebenfalls schon erklärt habe.
Damit nun die Pluto-Seelen in diesen Umständen nicht völlig hilflos dastehen, brauchen sie für eine längere Zeit noch weiterhin eine ähnliche Führung, wie sie sie auf dem Pluto erhalten haben. Diese Führung besteht zuerst einmal darin, daß die Pluto-Menschen nach dem Leibestode auf dem Pluto verbleiben, nur eben nicht mehr körperlich, sondern als geistige Wesen.
„Auf“ dem Pluto ist allerdings nur halb richtig, und zwar insoweit, als sie sich schon überall auf der Oberfläche des Planeten herumbewegen, ihren eigentlichen Aufenthaltsort aber unter seiner Oberfläche haben.
Der „Eingang“ in ihre Welt ist jenes „Meer der Tränen“, auf dem die Verstorbenen beigesetzt werden. (Ihr habt ja gelesen,) daß die toten Körper auf, bzw. in diesem Meer spurlos verschwinden, was so auf anderen Planeten durchaus nicht üblich ist. Normalerweise sind die Leichname vielmehr einem natürlichen Verwesungsprozeß ausgesetzt, der sich allerdings unterschiedlich rasch und in verschiedener Art und Weise vollzieht. Bei dem Vorgang auf dem Pluto handelt es sich dagegen nicht um einen Verwesungsprozeß im eigentlichen Sinne, sondern eher um einen Umwandlungsvorgang besonderer Art.
Nehmet ihr den Vorgang als solchen, so könnt ihr gleich die Symbolik erkennen, die darin liegt:
Das letzte materielle Besitztum versinkt, verschwindet in einem Meer von Tränen und muß in dieser Flut von allen Schlacken gereinigt werden, umgewandelt in ein geistiges und ewiges Besitztum!
verasotera am 10. November 13
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