Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 31:
Diese verschiedenen Voraussetzungen oder Bedingungen in Meiner Ordnung zeigen sich besonders deutlich auf dem Pluto. Wie schon erwähnt, unterliegen auch auf dem Pluto alle materiellen Dinge, seien es nun Pflanzen, Tiere oder Menschen oder auch unbelebte Gegenstände dem natürlichen Prozeß des Alterns, Sterbens und Verwesens. Allein nur bei den Pluto-Menschen, die schon eine gewisse geistige Entwicklung genommen haben, kommt der, man könnte sagen, “geistige Teil” Meiner Ordnung zum Zuge. Dieser Teil hat seine eigenen Gesetze, die zumeist den für das Materielle geltenden Gesetzen übergeordnet sind. Nach den “geistigen Gesetzen” ist es von Meiner urewigen Weisheit vorgesehen, daß geistig schon recht hochstehende Pluto-Menschen nach der Ablegung ihres materiellen Körpers aus Meiner Macht heraus ihren eigenen sowie die toten Körper anderer, noch nicht ganz so weitentwickelter Pluto-Menschen an einen Ort verbringen können, wo sie eine recht lange Zeit von jeglicher Verwesung verschont bleiben.
Ihren eigenen toten Körper sogleich nach der “Beisetzung” auf dem Meer an jenen Ort zu schaffen, das vermögen grundsätzlich nur jene euch bereits bekannten Weisen. Die sonstigen Pluto-Menschen bedürfen dazu der Unterstützung eben solcher Weisen wie auch anderer, sich im Geisterreich schon höher entwickelt habender Seelen.
Da dieser besondere Ablauf auf dem Pluto sich nur aus gewissen geistigen Bedingungen in Meiner Ordnung ergibt, also die materiellen Naturgesetze gleichsam außer Kraft setzt, kann er in jener Weise natürlich bloß dann stattfinden, wenn die geistigen Bedingungen erfüllt sind. Das heißt, auch die Pluto-Menschen können sich dem natürlichen Verwesungsprozeß nur entziehen, wenn sie einen gewissen geistigen Entwicklungsstand erreicht haben und innerhalb einer gewissen Zeit die noch nötigen weiteren Fortschritte erzielen.
So sind also zum Beispiel jene Pluto-Menschen, die Ich an früherer Stelle als noch nicht bußbereite “Welt”-Seelen bezeichnet habe, von diesem außergewöhnlichen Vorgang ausgenommen. Da sie nicht die nötige Einsicht zur reuevollen Umkehr entwickelt haben, so stecken sie noch voll der alten Selbst- und Weltliebe. Diese aber verhindert ja bei ihnen den entscheidenden Schritt von einem rein materiellen zu einem geistigen Leben. Also können sie nach ihrem Leibestod auch noch nicht sogleich in das den fortgeschritteneren Pluto-Seelen nunmehr offenstehende Geisterreich übergehen. Ihr Körper verschwindet zwar ebenfalls, wenn er dem “Meer der Tränen” übergeben wird, aber er wird nicht an den verwesungsfreien Ort gebracht, sondern lediglich auf den Grund des Meeres versenkt. Dort wird er durch die scharfe, salzige Flut bald aufgelöst, und seine Bestandteile gehen so in das Wasser über.
verasotera am 25. Januar 14
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Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 30:
Zwar hatten schon jene Weisen der Vorzeit die Konservierung toter Körper “erfunden”, sie diente bei ihnen aber einem anderen, auch mehr geistig orientierten Zweck. Sie wußten nämlich, daß in dem Körper auch noch unzählige geistige Spezifika vorhanden sind, die im Grunde zur Seele gehören. Wäre es nicht so, würde nicht eine solche, oft allzu innige, Beziehung zwischen Körper und Seele herrschen, und die Seele könnte nicht – im Zustande höchster Vollkommenheit – ihren materiellen Körper so ins Geistige umwandeln, daß er ihr dann im reingeistigen Zustande wieder als ein Gewand dienen könnte.
Also erschien es den Weisen jener Zeit erstrebenswert, sich diese körpereigenen Spezifika anzueignen, um damit im Geistigen sozusagen “besser ausgerüstet” zu sein. Nun fehlte ihnen aber die geistige Kraft, ihren Körper aus sich selbst heraus ins Geistige aufzulösen, oder anders ausgedrückt, sie kannten den Weg dazu nur zum Teil. Also hofften sie, wenn sie einige Zeit im Geisterreich zugebracht hätten, dann die Mittel zu finden, auch noch ihren Körper “holen” zu können.
Wohlgemerkt, sie wollten das nicht aus einer materiellen Liebe zu ihrem Fleisch heraus tun, sondern nur, um gleichsam alles, was ihnen von Gott gegeben worden war, auch wieder – in geistiger Gestalt – zu Ihm zurückzubringen.
Es hat sogar einige Wenige gegeben, die dieses tatsächlich vermochten, aber nur, weil sie – schon auf Erden geistig hochstehend – im Jenseits sehr rasch sich zu höchster Gottesliebe aufschwingen konnten. Aber, wie gesagt, es waren nur sehr Wenige, die meisten Anderen mußten einsehen, daß es mit einer Auflösung der Materie ins Geistige schon so seine besonderen Wege hat. Daß eine solche “Auferstehung” Einzelner zugelassen wurde, hängt mit Meiner eigenen Auferstehung zusammen; denn dadurch wurde der geistige Boden für Mein Erscheinen auf der Erde und Meine Lehren und Taten vorbereitet.
Und wie in vielen Geschehnissen früherer Zeiten symbolhafte Hinweise auf Meine irdische Niederkunft liegen, so liegt auch jenen Einbalsamierungen der alten Weisen ein tiefer geistiger, auf Mich Bezug habender Sinn zugrunde. Wenn ihr in eurer geistigen Entwicklung fortschreitet, so werdet ihr in euch selbst aus eurem Geiste jenen Sinn entdecken können.
So hatten denn die allerersten Einbalsamierungen doch zum wenigsten noch einen ganz guten geistigen Hintergrund.
Alles, was später auf dem Gebiet vorgenommen wurde, entbehrt jedoch völlig irgendwelcher geistigen Bedeutsamkeiten und ist damit nur noch ein widernatürliches Eingreifen in Meine Ordnug, welche hier auf der Erde nun einmal eine Auflösung des toten Körpers durch den Verwesungsprozeß vorgesehen hat. Allein Meine Liebe und Meine Macht können die Dinge anders ablaufen lassen, das aber geschieht dann stets auch innerhalb Meiner Ordnung; denn die Ordnung für die materiellen Dinge unterscheidet sich natürlich von der für die rein geistigen Dinge.
verasotera am 15. Dezember 13
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Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 29:
So wie es aber z.B. auf der Erde schon immer Methoden gab, die Verwesung zu verzögern oder sogar ganz zu verhindern, so gibt es auf dem Pluto ebenfalls eine solche Methode, die aber natürlich von anderer Art ist. Was auf der Erde nicht so ganz in Meiner Ordnung ist, bis auf wenige Ausnahmen, das ist auf dem Pluto gerade so von Mir aus vorgesehen, ansonsten jene Geister auch nicht die Kraft besäßen, den toten Körper “verschwinden” zu lassen.
Sehet, auf der Erde ist das Verhindern der Verwesung gerade von menschlichen Leichnamen, wie z.B. Das “Mumifizieren”, fast stets motiviert von einer Angst vor dem Tode. Der Gedanke zu zerfallen, zu Staub zu vergehen, von den Würmern gefressen zu werden, hatte und hat für viele Menschen etwas Schreckliches. Sie können sich nicht damit abfinden, daß nichts von ihnen übrig bleiben soll. Diese Angst rührt aus der Verweltlichung der Seele her, die eben schon zu sehr mit dem Fleisch verwachsen ist und darum von einer Verwesung dieses von ihr so geliebten Fleisches natürlich nichts wissen möchte.
In früherer Zeit war zwar die Verweltlichung der Seelen noch nicht so fortgeschritten wie heute, aber eine gewisse Furcht vor der Vergänglichkeit des (materiellen) Lebens war doch meist gegeben. Hinzu kam dann ein Glaube an eine körperliche Auferstehung, für welche der Körper eben vollständig erhalten werden sollte.
Dieser Glaube war ein Überbleibsel aus frühester Zeit, denn den alten Weisen war sehr wohl bekannt, daß der Mensch nicht im Grabe bleiben müsse, sondern wahrhaft auferstehen könne. Sie wußten allerdings noch sehr gut, daß mit dieser Auferstehung keine leibliche gemeint war, sondern die Auferstehung derr Seele zu einem rein geistigen Leben. Aber wie es immer geht, so geschah es auch mit jenem richtigen Verständnis geistiger Art: es wurde stets mehr vermaterialisiert, bis sich mit der Zeit ein vollkommener Aberglaube entwickelt hatte.
verasotera am 01. Dezember 13
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