Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 18:
Sie, die Menschen, mußten vielmehr diesen Himmelsgeist in sich erwecken und zur lebendigsten Tätigkeit bringen, was aber nur durch ein Leben und ernsthaftes Handeln nach Meinem gelehrten Worte möglich war. Viele taten so am Anfang und erweckten in sich den Geist alles Lebens. Heute aber vermag es fast niemand mehr, weil die Seelen zu sehr in der Materie und allen Sünden daraus verfangen sind. Und in der Zeit der großen Heimsuchung aller auf Erden lebenden Menschen vermag es schon erst recht keiner mehr, noch jenen Geist in sich zu beleben, denn die Angst, das Entsetzen wären viel zu groß, um sich noch um die Befolgung Meiner Lehre bekümmern zu können. Ohne eine wahre und aufrichtige Liebe zu Gott aber kann Mein Geistfunken in den Menschenherzen nicht erwachen, und die Menschen wären somit hoffnungslos dem Untergang geweiht.
Der Geist jedoch, der jetzt, in dieser letzten, läuternsollenden Zeit über die Menschenseelen ausgegossen wird, dieser Geist wirkt aus sich selbst heraus!
Das heißt, er kann an und in den Seelen arbeiten, sie für das Geistige und Göttlich-Wahre empfänglicher machen, auch ohne daß die Menschen ihn zuvor erst durch eigene angestrengte Tätigkeit erwecken müssen. Dieser Geist macht sozusagen die ganze Materie „leichter“ oder durchlässiger für das göttliche Licht. Er bewirkt, daß die Menschen überhaupt wieder fähig werden, die Wahrheit aus Gott erkennen und annehmen zu können.
Durch diesen Geist rühre Ich also die Herzen der Menschen ganz direkt an, er lebt in ihnen in voller Kraft und Stärke. Sowie sich ein Mensch mit diesem Geiste verbindet, so erfüllt selbiger ihn schon alsogleich mit aller Gnade aus Mir. Es ist damit folglich anders als mit dem anfänglich gegebenen Geiste. Jener anfänglich Gegebene wuchs ja erst allmählich mit fortschreitender geistiger Entwicklung des Menschen, bis er dann den Menschen schließlich wieder ganz mit Mir verband und ihm die gesamte Kraft Meines Willens schenkte.
Der Geist, der euch Menschen jetzt gesandt wird, braucht aber nicht erst durch lange Übung zum Wachsen gebracht zu werden, er ist vielmehr in einem Augenblick mit aller Kraft und Macht aus Mir da!
Aber, und nun kommt das eigentlich ganz selbstverständliche „Aber“: Natürlich müssen die Menschen sich diesen neuen Geist aus Mir auch wieder aneignen durch ein entsprechendes Tun!
Denn immer gilt ja das Gesetz des freien Willens, auch in der großen Läuterungszeit!
Der Geist wird sich den Menschen auf vielerlei Weise bemerkbar machen, immer aber so, daß er die Menschen auf Gott hinweist. Folgen sie dann diesen Hinweisen und Regungen, so werden sie auch schon gleich die Fülle Meines Geistes in sich zu spüren bekommen. Natürlich wird es nicht so leicht sein, dem Zug zu Gott zu folgen, allzu Vieles in und außer dem Menschen will ja in die entgegengesetzte Richtung, so ganz besonders auch in der Zeit des völligen Zusammenbruchs auf der Erde. Wer aber dann dennoch, trotz aller Gegenreden seines Verstandes, trotz seiner noch zu großen Welt- und Selbstliebe, trotz aller Angst, Willen aufbringt, sich dem Wehen des Gottesgeistes hinzugeben, der ist schon gerettet!
Wer aber, selbst wenn die äußere und innere Not am größten ist, dem deutlich spürbaren und erkennbaren Zug zu Gott hin nicht folgen will, nun, der wird dann eben ein Opfer seiner unverbesserlichen Weltliebe werden müssen! Wer selbst bei diesem alleräußersten Hilfsmittel von Mir aus sich nicht von der Welt innerlich abwenden will – trotz des sicheren Untergangs vor Augen -, dem ist dann wahrlich nicht mehr zu raten noch zu helfen!
verasotera am 10. September 13
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