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Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 32:

Die Seelen selbst aber werden auf die höchsten Bergesspitzen versetzt, welche vom Eis und Schnee stets bedeckt sind. Die Seelen sind dort mit einem sehr leichten materiellen Körper bekleidet, stehen also gleichsam auf einer Grenze zwischen Materie und dem Reingeistigen. Unter der Leitung besonderer und recht mächtiger Geister müssen sie all die Aufgaben verrichten, die nach Meiner großen Schöpfungsordnung den Bergen zugewiesen sind.
Also tragen jene Seelen auch mit dazu bei, das Wetter auf dem Pluto zu gestalten und ebenso die großen Frühjahrs- und Herbstunwetter.
Zugleich müssen sie versuchen, sich die im Meereswasser befindlichen Spezifika ihres einstigen Körpers wieder anzueignen. Das kann jedoch nur im Rahmen des normalen Naturkreislaufs stattfinden, wie er z. B. auch auf eurer Erde herrscht, also durch Meerwasserverdunstung, Kondensierung in Wolken und Niederschläge.
Da jene Seelen am Wettergeschehen mitbeteiligt sind, so haben sie damit auch eine gewisse Beeinflußungsmöglichkeit auf das Verdunsten und Aufsteigen des Meereswassers. Inwieweit damit zugleich ihre eigenen ehemaligen Körperteilchen mit aufsteigen, das können sie so natürlich nicht beeinflußen. Aber sie merken mit der Zeit, daß sie gleichsam eine Art von Anziehungskraft auf jene Teilchen ausüben können, aber nur, wenn sie sich mehr und mehr von ihrer alten selbstsüchtigen Weltliebe ab- und stattdessen den wahren geistigen Dingen zuwenden. Je größere Fortschritte sie darin machen, desto stärker wird ihre (geistige) Anziehungskraft, bis sie schließlich so stark ist, daß sie alle noch fehlenden Teile wieder an die Seele binden kann.

Das geht natürlich nicht so schnell vonstatten, wie es sich liest; manche brauchen dazu viele Hunderte von (Erd-)Jahren, also weit über eine volle Pluto-Generation oder gar zwei und mehr Generationen.