Aus: "Pluto, der unbekannte Planet" (1992)
Fortsetzung 42:
So ergeht es oftmals auch euch Erdenmenschen. An wievielen Dingen geht ihr achtlos vorbei, weil ihr nicht erkennen könnt, welch wundersame Eigenschaften sie bergen! Erst in der „tiefsten Tiefe des Meeres“ könnt ihr ihre Geheimnisse entdecken, das heißt, erst wenn ihr in aller Demut und Gottesliebe auf den Grund eurer Seele hinabgestiegen seid und den göttlichen Geist der Seele gefunden habt, dann erst werden euch die geistigen Augen aufgetan, und ihr werdet die Wunder der göttlichen Liebe erschauen können. Wunder einer Liebe, die oft in die unscheinbarsten – dem äußeren Anscheine nach – Dinge die größten und herrlichsten Geheimnisse hineingelegt hat!
Ja, auch an euren Meeresufern liegt so mancher Stein, der in seiner eigentlichen einstigen Umgebung gerade ebenso erwärmend leuchtete wie jene Steine im „Meer der Tränen“!
Die Pluto-Seelen in diesem Meer, sowohl die fortgeschritteneren wie auch die noch etwas materiellen, sorgen nun zum einen dafür, daß die auf den Meeresgrund versenkten Leichname (der noch nicht einsichtsvollen Pluto-Menschen) in ihre verschiedenen Bestandteile aufgelöst und mit dem Meereswasser verbunden werden.
Zum zweiten müssen sie dafür Sorge tragen, daß stets ein bestimmter Teil des Meereswassers in ein riesiggroßes unterirdisches Becken fließen kann, wo es mit bestimmten anderen Spezifika, meist mineralischer Natur, angereichert wird. Von dort wird das Wasser durch zahlreiche Kanäle tiefer ins Planeteninnere geleitet, wo dann ein langer Prozeß der Umwandlung stattfindet. Hier werden nämlich einige Spezifika dem Wasser wieder entnommen und anderen Bestimmungen zugeführt, außerdem werden wieder neue Bestandteile hinzugefügt, sodaß letztendlich das Wasser überhaupt nichts mehr mit Meereswasser zu tun hat.
Ein Teil wird sodann über zahllose kleine Kanäle wieder an die Oberfläche des Pluto gebracht, wo das Wasser in Form kleiner Quellen zutagetritt und für ein Pflanzenwachstum sorgt.
Ein anderer Teil steigt durch noch viel kleinere Kanäle – eher sind es kleine Röhrchen – bis auf die Berge hinauf, wo es beim Zutagetreten entweder alsogleich gefriert, oder, bei nicht so hohen Bergen, in Form winziger Rinnsale zu Tale fließt. Dabei wird ein großer Teil dieses Wassers von bestimmten Naturgeistern aufgenommen – materiell gesehen verdunstet das Wasser – und an andere Geister in den Wolken abgegeben, wo es wiederum mit dem verdunsteten Meereswasser vermischt wird.
Mit der „Herstellung“ oder besser noch „Umwandlung“ des Meereswassers in „Süßwasser“ sind unsere Pluto-Seelen schon stark beschäftigt, das ist nämlich eine recht umfangreiche Arbeit. Hinzu kommt noch, daß die Seelen je nach dem Grad ihrer Liebe (zu Gott wie zu ihren noch im schweren Fleische steckenden Mitmenschen) die Qualität des Wassers bestimmen.
Fühlen sie eine große Liebe und ein großes Erbarmen für die auf der Oberfläche Lebenden, dann fließt aus diesen Gefühlen ein Strom geistiger Partikelchen in das Wasser und verleiht diesem einen regelrechten Wohlgeschmack.
verasotera am 28. September 14
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